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  Aus dem Sachsenhäuser Wochenblatt vom 05. September 2002

Tag der offenen Tür am Speckweg


Alles für die Katz

(ms) Sichtlich wohl fühlt sich die kleine Katzenbande, die sich auf einem Podest in der neuen Mutter Kind Station des Frankfurter Katzenschutzvereins am Speckweg zusammengekuschelt hat. Eines der grauen Fellbündel stapft ganz kess über seine Geschwister und amüsiert die Zuschauer mit seinen Kapriolen.

„Wir wollen unseren Gästen zeigen. wofür ihre Spenden verwendet werden", so Jürgen Speckmann, der sich über die vielen Gäste beim Tag der Offenen Tür freut. Die neue Mutter Kind Station besteht aus mehreren Holzhäuschen mit einem Freilauf, in dem die Mütter ihre Kleinen stressfrei aufziehen können. Mit Glastüren vom Publikum abgetrennt ist die Station auch im Winter beheizbar.

Noch eine Neuerung gibt es in dem komfortabel renovierten Tierheim, die allerdings den Besuchern nicht zugänglich ist: Die Geburtsstation. Selbstverständlich für den Katzenschutzverein ist es, dass alle Gehege vom Veterinäramt abgenommen sind.

„Zurzeit haben wir einen Bestand von 123 Katzen“, berichtet Jürgen Speckmann. „Darunter sind in diesem Jahr 80 Jungkatzen“. Platz für insgesamt 150 Katzen hat der 1964 gegründete Verein in seinen Gehegen. Auch wenn sich die Tiere hier wohl fühlen, für die Meisten ist das Heim nur eine Zwischenstation bis zur Vermittlung in gute Hände. Im vergangenen Jahr hat der Verein 376 Tiere an Katzenfreunde abgegeben und diesmal werden es bestimmt genau so viele sein.

Auf der Wiese im Mittelpunkt des Geländes erfrischen sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen. Im Mittelpunkt der meisten Gespräche stehen natürlich die Katzen. Heitere und auch traurige Geschichten werden da erzählt.

Auf dem kleinen Flohmarkt beim Tag der offenen Tür drehte sich natürlich auch alles um die Katz. Kleidung und allerlei Accessoires mit Katzenmotiven, Bücher und Zeitschriften waren zu finden.

Der Frankfurter Katzenschutzverein, der als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt ist, erhält keine staatlichen oder städtischen Zuschüsse. So muss er sich allein aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanzieren. Wer ihn unterstützen möchte, der kann sich von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr, mittwochs von 14 bis 16 Uhr und samstags von 12 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 65 16 41 informieren oder beraten lassen. Besuchszeiten am Speckweg sind mittwochs von 14 bis 16 Uhr und samstags von 12 bis 16 Uhr.




Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, dass Tierheim des Frankfurter Katzenschutzvereins am Speckweg zu besuchen und sich über die Arbeit zu informieren. Die Katzen ließen sich - wie auch dieser „Stubentiger“ – durch den grossen Andrang nicht aus der Ruhe bringen.