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7.04.2015
Whiskey

ist einer unserer Katzen, die in unserer Rentner-WG (ein Bereich für sehr betagte Katzen) leben dürfen. Diese bleiben in der Regel bei uns, da sie schon vom Alter her so gut wie nicht vermittelbar und wir „zur zweiten Heimat“ für sie geworden sind.

Dort haben sie in ihrem Trakt – wie alle anderen Unterkünfte auch – einen Innen- (beheizt) und Außenbereich und können wählen, wo sie sich aufhalten wollen. In der warmen Jahreszeit, die nun ja bestimmt nicht mehr lange auf sich warten läßt, lieben sie das „Dösen“ in der „freien Luft“ und dann sind dort alle Liegeplätze belegt und man hat einen freien Blick auf unser Gelände, wo auch immer etwas los ist.

Whiskey ist ein Fall, wie wir ihn leider oft erleben. Er ist 1999 geboren und kam im Herbst 2014 zu uns und hat nahezu sein ganzes Leben bei einer Dame verbracht, wo er natürlich sehr verwöhnt wurde. Als die Dame starb, war niemand aus der Verwandtschaft bereit, den Kater bei sich aufzunehmen, weder die Geschwister noch die Nichte. Nun mußte ein neues Zuhause gefunden werden und das Tier kam über eine Nachbarin zu uns, die, - man staune – ein Papier der Verwandten mitbrachte, daß sie berechtigt sei, nach Gutdünken Whiskey irgendwo unterzubringen (nicht einmal diese Mühe machte man sich selbst – das Erbe der Schwester/Tante aber wurde bestimmt gerne angenommen). Wir sind jedes Mal schockiert, wie herzlos oftmals mit Tieren umgegangen wird und unsere Tierheimleiterin sah darin einen Notfall und gab die Zustimmung zur Aufnahme in unser Katzenheim, da gerade ein Platz wieder freigeworden war.

Wir machten als erstes einen Großen „Check-up“, denn unsere Tierärztin wollte sicher gehen, ob dem Kater etwas fehlt, was in diesem Alter nicht ungewöhnlich ist und was mit Tabletten vielleicht in den Griff zu bekommen ist. Außerdem war eine Zahnsanierung fällig, da der Kater sehr schlechte Zähne hatte und wie man auch von uns Menschen weiß, beeinträchtigt das oftmals sehr den allgemeinen Gesundheitszustand. Da das Fell auch sehr in Mitleidenschaft gezogen war, wurde auch eine Fellpflege durchgeführt.

Was uns besonders gefreut hat, daß die Überbringerin eine wirkliche Tierfreundin ist (sie selbst konnte die Katze auch nicht zu sich nehmen) und sie war der Ansicht, daß die Katze in „einem reinen Katzenheim“ wie wir es sind, am besten untergebracht ist und sie nahm daher Kontakt zu uns auf. Auch auf den hohen Kosten, die Whiskey verursacht hat, wollte sie uns nicht alleine sitzen lassen und sie übernahm daher die Patenschaft für diesen Kater, der bis zu seinem Lebensende nun bei uns sein wird.

Ende gut alles gut ........

 
     
 
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