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08.09.2015
Des einen Freud, des anderen Leid

Uns erreichen täglich Nachrichten über Katzen, die entlaufen sind und händeringend gesucht werden. Meistens handelt es sich um Freigänger, die nicht mehr nach Hause kommen und oftmals sind die Besitzer ratlos, was sie machen sollen.

Ein Freigänger sollte immer gechipt oder tätowiert sein, um sein Frauchen/Herrchen einwandfrei identifizieren zu können. Dazu muß er aber auch bei einem Haustierregister angemeldet werden (was kostenlos ist) und natürlich auch nach dem Verschwinden dort landen, wo man sich um ihn kümmert und versucht, seine Dosenöffner zu finden.

Ganz wichtig ist auch, daß eine Katze mit Freigang bei Gefahr immer in ihr Zuhause zurück kann, z.B. durch eine Katzenklappe und man sollte Katzen niemals nachts raus lassen, denn dann sind sie besonders gefährdet.

Entläuft eine reine Wohnungskatze (sie sollte auch gechipt oder tätowiert und bei einem Haustierregister gemeldet sein) dann ist der Besitzer gefragt und muß sie regelrecht suchen (am besten abends, wenn es ruhig ist), denn sie wird sich in das nächstbeste Versteck begeben, da sie sich draußen ja nicht auskennt. Sie wird sich auch auf Rufen nicht melden, da sie die erste Zeit im Schock sitzt, denn sie weiß nicht, was ihr widerfahren ist. Auf jeden Fall sollte man auch Leute ansprechen, die Katzen haben, die nach draußen gehen, denn irgendwann wird die eigene Katze auch Hunger haben und sich evtl. einem Freigänger anschließen.

Manche Menschen nehmen die Katzen auch an die Leine, was man aber nicht machen soll. Zum einen ist diese kein Hund und kann nicht sagen, daß ihr dies unangenehm ist und zum anderen kommt es immer wieder vor, daß sich das Tier – wenn es sich z.B. erschreckt – losreißt und dann verschwindet und unauffindbar ist, denn es ist wesentlich schneller als der Mensch. Sozusagen gibt es nur die reinen Wohnungskatzen, die keinen Freigang bekommen sollen und Katzen, die den Freigang gewohnt sind.

Wichtig ist immer, den Verlust bei den Tierheimen zu melden und auch in der Nachbarschaft Zettel auszuhängen (die Katze könnte z.B. auch in einem Keller festsitzen).

Nicht immer tauchen die vermissten Katzen wieder auf, aber tun sie es, so ist die Freude umso größer. So kam nach 20 Tagen eine 14-jährige Katze wieder nach Hause. Das alte Ehepaar war schon am Verzweifeln. Sie hatten wirklich alles unternommen, um Elfie wieder zurück zu bekommen und die vielen schlaflosen Nächte waren einfach zermürbend.

Nicht so viel Glück hatte eine Frau, die weinend uns per Telefon den Verlust ihres Katers meldete. Für sie war es ein ganz besonderes Tier. Hatte er ihr doch das Leben gerettet. Sie hatte einen Schlaganfall gehabt und war bewußtlos und der Kater hatte solange an ihr gezerrt, bis sie wieder zu sich kam. Dann konnte sie den Notarzt rufen und sie hat deshalb überlebt. Übrigens sucht die andere Katze auch noch nach ihrem Kumpel und versteht die Welt nicht mehr.

Wir brauchen sicher nicht zu sagen, wie sehr uns solche Schicksale berühren. Man denkt unwillkürlich dann daran, wie es wäre, wenn die eigene Katze verschwinden würde und nicht mehr zurückkäme .....

 
     
 
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