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19.08.2014
Zwei Mütter – ein Herz und eine Seele

Ab Frühjahr bis in den Herbst hinein kommen auch immer wieder trächtige Mütter oder Mütter mit ihren Babies – nach Absprache und soweit Platz vorhanden ist - zu uns. Wir haben dafür seit 2002 unser „Mutter-mit-Kind-Haus“, das im Jahre 2004 mit dem Tierschutzpreis der Mechtold-Stiftung ausgezeichnet wurde. Es besteht aus mehreren abgetrennten, beheizbaren Holzhäuschen mit umliegendem Freilauf. Die Mütter mit ihren Kindern haben hier ihren eigenen Bereich, wo sie ihre Jungen stressfrei aufziehen können. Diese genießen es sehr, sind sie jetzt doch ungestört und total ruhig untergebracht eine Idylle für die Tiere und den Betrachter.

katzen Mutter Kind Tiere

Diese beiden Mutter-Tiere kamen von privat hochträchtig zu uns und wurden natürlich auch zusammen untergebracht. Die vorherigen Besitzer fühlten sich überlastet und gaben sie damit in erfahrene Hände. Der Zeitpunkt der Geburt stand kurz bevor und diese ist auch bei Katzen mit Risiken verbunden und bringt oft auch Komplikationen mit sich. Sei es, dass die Katze die Geburt hinauszögert oder sie stockt, weil ein Junges im Geburtskanal feststeckt. Daher stehen diese Tiere unter besonderer Beobachtung bei uns und auch unsere Tierheim-Tierärztin ist auf Abruf bereit. Die getigerte-weiße Kätzin bekam als erste ihre Jungen, zwei Tiere an der Zahl (ein Zeichen dafür, daß sie eine Erstgebärende war und daher auch unerfahren im Umgang mit den Babies.) Sie machte auch gar keine Anstalten, die Babies anzunehmen (im schlimmsten Fall werden das Flaschenkinder und von der Tierheimleiterin aufgezogen) und sich um sie zu kümmern. Die Tierheimleiterin stand natürlich helfend zur Seite und zu unserem Erstaunen griff die zweite Mutterkatze, die noch keine Jungen hatte, mit ein. Sie schleckte die Neugeborenen ab und zeigte der anderen Mutter, was sie eigentlich machen soll.

Ein paar Tage später war dann auch die andere Mutter dran und da kamen insgesamt 5 Junge zur Welt. Die Geburt stockte hier bei dem zweiten Tier und mit Hilfe der Tierärztin und der Tierheimleiterin fand alles ein gutes Ende. Man muß sich einmal vorstellen, wie stressig und wie viel Schmerzen da wohl eine Katze auszuhalten hat. Das denken die wenigsten Menschen, daß auch ein Tier Schmerz empfindet und man daher eine Geburt einer Katze ersparen soll, indem man sie rechtzeitig kastriert.

Nun hatten also die beiden Katzen sieben Babies zu betreuen und sie machten das gemeinsam und kümmerten sich – unabhängig davon – wer die Jungen geboren hat – um sie. Nicht umsonst sagt man, daß Katzen gute Mütter sind. Inzwischen sind alle (einschließlich der Mütter) reserviert und gehen demnächst in ihr neues Zuhause, aber erst dann, wenn die Mütter ihre Babies nicht mehr wollen, was so mit 12 Wochen der Fall ist. Die Jungtiere haben natürlich dann ihre gesamte medizinische Versorgung hinter sich. Die Mutter-Tiere sind inzwischen auch kastriert und wie die Jungtiere medizinisch bestens versorgt worden.

An dieser Stelle möchten wir uns besonders auch einmal bei unserer Tierheimleiterin und unseren beiden Tierheim-Ärztinnen bedanken, die in solchen Fällen keinen „Feierabend“ kennen.

 
     
 
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