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10.06.2014
Motja

In unserem letzten Artikel haben wir bedauert, daß es wenig Menschen gibt, die auch einer älteren Katze ein neues Zuhause geben. Der Grund liegt meist darin, daß man glaubt, diese Katzen nicht mehr lange haben zu können, was natürlich nicht immer stimmt. Eine Katze kann über 20 Jahre alt werden und auf der anderen Seite gibt es auch junge Katzen, die kein hohes Alter erreichen. Es ist also von dem her immer ein „Lotteriespiel“. Bei einer älteren Katze kennt man zumindest genau ihren Charakter und weiß daher, was man sich ins Haus holt.

Wir hatten wieder einmal Glück:

Eine Tierschützerin brachte diesen Kater aus Moskau per Flugzeug (natürlich mit den gültigen Einreisepapieren) zu uns. Er wurde 2006 in einem erbärmlichen Zustand auf der Straße aufgelesen, aufgepäppelt und konnte dann in Russland auch in gute Hände vermittelt werden. Er erfreute sich bester Gesundheit und alles war wunderbar bis das Frauchen starb und der Ehemann war nicht mehr in der Lage, sich um das Tier zu kümmern. Nun wurde ein neues Heim gesucht, was bei seinem Alter (er ist inzwischen 10 Jahre alt) und seinem Aussehen (schwarz) in diesem Land so gut wie unmöglich ist. Bei uns hier dürfte es keine Schwierigkeit sein, zumal er als sehr menschenbezogen und katzenfreundlich beschrieben wurde. Auch bei uns lebte er sich schnell ein und war den anderen Katzen gegenüber sehr aufgeschlossen. Alsbald fand sich auch eine Katzenliebhaberin, die zu ihrer Katze eine Zweitkatze suchte und sie nahm Motja mit. Ein paar Tage später erhielten wir folgendes email:

(Mikesch im neuen Zuhause)

„Hallo,
nachdem ich letzten Samstag Mikesch (vormals Motja) von Ihnen mitnehmen konnte, wollte ich mal schnell ein kurzes Update nach nur 5 Tagen geben. Der kleine Mann ist ein Volltreffer. Mein absolut sensibler Angstneurotiker Jerry geht inzwischen schon bis auf 10 cm an ihn heran. Zu verdanken ist dieser für Jerry doch wohl sehr schnelle Erfolg ausschließlich Mikesch. Der ist gänzlich unberührt geblieben, wenn Jerry mal aus seinem Versteck kam, um zu fauchen und zu knurren, der Kleine hat sich einfach vor den Kater hingesetzt und gegähnt. Jerry war mehr als verwirrt und hat sich immer wieder zum Nachdenken in sein Versteck verzogen. Gut ..... ein wenig irritiert war er am ersten Abend, als Mikesch wie selbstverständlich auf der Bettdecke sein Nachtlager aufgeschlagen hat, aber er hat inzwischen herausgefunden, daß sehr wohl auch zwei Katzen auf einem Bett von 1,8 m Breite schlafen können. Ich gehe davon aus, daß das Zusammenleben der Beiden noch wesentlich besser wird und Mikesch und Jerry dicke Freunde werden.

Vielen Dank für diesen tollen Kater.
Viele Grüße“

Das mitgeschickte Foto beweist doch, wie wohl sich Mikesch in der neuen Heimat fühlt und nicht nur wir sind sehr glücklich darüber.

 
     
 
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