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05.03.2013
Timo

Timo ist ein ganz lieber Kater und inzwischen 15 Jahre alt. Wie wir schon einmal berichtet haben, kommen die Tiere, die wir aufnehmen, aus den verschiedensten Gründen zu uns. Timo war aber ein ganz spezieller Fall und vor allem ist es immer sehr traurig, wenn ein so altes Tier sich noch einmal neu orientieren muß und sein altes Zuhause verliert und das kam so:

Wegen der Aufnahme wurde die Besitzerin von einem anderen Tierheim an uns verwiesen, da wir eine eigene „Rentner-Station“, unsere sog. „Rentner-WG“ haben, wo nur betagte Katzen leben. Leider ist diese Station nicht so groß und es hat hier deswegen nur eine bestimmte Anzahl von Tieren Platz. Sie leben hier unter ihresgleichen, werden in der Regel nicht mehr vermittelt (denn die meisten Besucher schreckt das hohe Alter doch ab), haben ihre Versorgung und auch ihre medizinische Betreuung und können sich frei zwischen einem Innen- und Außenraum bewegen. Auch feste „Streicheldamen“ kommen sie regelmäßig besuchen und bauen eine innige Beziehung auf.

So kam also eines Tages auch dieser Kater – nach vorheriger Absprache - zu uns und wir waren ganz erstaunt, als die Besitzerin von einer „vorübergehenden Betreuung“ sprach, d.h. sie wollte ihn solange abgeben, bis sie eine neue Wohnung gefunden hat. Sie war – aus welchen Gründen auch immer – obdachlos geworden und lebte nun in einer entsprechenden kommunalen Einrichtung, wo sie aber die Katze nicht mitnehmen konnte, an der sie natürlich sehr hing. Welch ein Schicksal für Tier und Mensch und immer wieder müssen wir dann auch Trost spenden.

Zunächst versuchten wir klar zu machen, daß wir keine Pension haben und auch keine Genehmigung dafür und daß die Zeit ja nicht absehbar ist, wann sie den Kater eventuell wieder holen kann und auch in der heutigen Zeit eine Wohnungssuche, zumal in einem Ballungsgebiet wie Frankfurt, nicht so einfach ist (das kann nun wirklich dauern ...)

Wir müßten außerdem – sofern der Kater wieder geholt würde – es wäre dann wirklich ein Ausnahmefall aufgrund der gegebenen Umstände - auch eine tägliche Gebühr nehmen einschließlich der vielleicht entstehenden medizinischen Kosten – was für sie ja nicht bezahlbar wäre. Und wir fragten dann, was wäre, wenn sie den Kater später einmal wieder zurücknehmen würde. Er hat sich dann bei uns eingelebt, ist alt und braucht mit Sicherheit auch ab und zu eine medizinische Versorgung – wäre das von ihr zu stemmen? Das sind alles Dinge, die sie sich vorher nicht so richtig überlegt hatte und wir konnten sie schließlich davon überzeugen, daß es das beste ist, den Kater in unserer Obhut zu belassen, wo er den Rest seines Lebens in Ruhe und unter Beobachtung mit Pflege verbringen kann. Sie stimmte dem – nachdem sie sich den neuen Aufenthalt angesehen hatte – dankbar zu. Timo hat sich übrigens bestens bei uns eingelebt.

 

 
     
 
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