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07.10.2013
Freddy - Der Autokater

Für diesen Kater freuen wir uns besonders, daß er wieder ein schönes Zuhause gefunden hat. Trotz der Zusage, daß wir ihn aufnehmen, dauerte es eine Weile bis er zu uns kam und diese Zeit hätte man ihm eigentlich ersparen sollen.

Hier ist seine Geschichte:

Bereits im Oktober 2012 erhielten wir über email eine Anfrage auf Aufnahme einer Katze:
„Liebe Mitarbeiter vom Katzenschutzverein,
ich wurde heute hilfesuchend von einer Bekannten angerufen, dessen Cousin Zuhause „rausgeflogen“ ist und seinen freundlichen und kastrierten Kater nun im Auto hält, da sich keiner findet, der ihn übergangsweise aufnimmt bis er eine neue Wohnung gefunden hat. Da ich zwei Hunde und eine Katzenallergie habe, kann ich leider nicht helfen. Hätten Sie eine Idee oder eine Adresse, die ich weitergeben kann?
Über eine kurze Nachricht würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße“

Wir haben die Aufnahme natürlich zugesagt, unter der Bedingung, daß die Katze für eine Vermittlung freigegeben wird. Es bringt schließlich nichts, wenn das Tier wochen- bzw. monatelang warten soll, bis der Besitzer eine neue Wohnung hat (das kann bekanntlich in einer Großstadt sehr lange dauern) und wir haben keine Pensionsplätze, sondern brauchen wirklich den Platz für unsere eigenen Tierheimtiere.

Ein paar Tage später erhielten wir eine Rückmeldung, daß der Kater inzwischen bei einer Frau untergekommen ist, wo es aber nicht geklappt hat und er nun wieder im Auto lebe. Sein „Herrchen“ soll ab November ins Männerwohnheim umziehen und man bittet, dem Kater noch einmal eine Chance zu geben.

Daraufhin haben wir geantwortet, daß wir – wie schon einmal erwähnt – diesen Kater aufnehmen, wenn das Eigentumsrecht vom Vorbesitzer an uns übertragen wird. Wir haben dann nichts mehr gehört, was uns sehr leid tat, denn diese Katze ging uns einfach nicht aus dem Kopf. Was mag aus ihm geworden sein? Ein Leben im Auto ist doch nicht artgerecht für eine Katze!

Erst im Frühjahr 2013 hörten wir wieder von Freddy. Eine Familie, die auch schon eine Katze von uns hat, hatte diesen armen Kerl aufgenommen. Da die beiden Kater sich aber nicht gut vertrugen, bat man darum, den Neuzugang bei uns aufzunehmen. Es dauerte dann tatsächlich noch zwei Monate bis der Kater zu uns kam und nach vielem Erzählen der neuen Besitzer stellte sich heraus, es war Freddy, der Autokater, von dem wir nichts mehr gehört und der uns nicht aus dem Sinn ging. Angeblich sei es eine Einzelkatze, die am liebsten mit Männern zusammen ist. Diese Aussage stimmte allerdings nicht, denn zu unserer Überraschung verstand er sich gut mit anderen Katzen, besonders mit Katern. Nun war alles gut, er war bei uns und konnte erst einmal wieder zur Ruhe kommen. Nun mußte sich nur noch der „richtige Katzenmensch“ einfinden.

Drei Wochen später kam tatsächlich ein Besucher, dessen Zweitkater vor kurzem verstorben war und der fünfjährige Erstkater trauerte verständlicherweise, denn er war es ja gewohnt, mit einer anderen Katze zusammen zu sein und sich nicht zu langweilen, wenn Herrchen auf Arbeit ist. Nach der Schilderung seines Charakters war unserer Tierheimleiterin sofort klar, „Freddy“ war der richtige Partner dazu, das müßte passen und ein gutes Team werden und so wurde er vorgestellt. Auch dem Mann gefiel der Kater (für ihn war es aber erst einmal wichtig, einen Kumpel für seinen zu bekommen) und so wurden die Abgabepapiere fertig gemacht und ab ging es ins neue Zuhause.

Bald darauf erhielten wir auch die erste Nachricht mit Bildern. Freddy ist glücklich und zufrieden mit seinem neuen Spielkameraden Collin. Auch uns hat dieses Schicksal sehr berührt.

 
     
 
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