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03.06.2013
Ein Tier ist kein Spielzeug

Wir wundern uns oftmals, wie unbedarft Menschen daran gehen, wenn sie sich eine Katze (das gilt sicher auch für andere Tiere) holen möchten. Man meint gerade, es handelt sich um einen Gegenstand, der neu hinzu kommen soll und nicht um ein Lebewesen, das seine Bedürfnisse hat. Am besten ist es immer sich im Vorfeld darüber zu informieren, was welches Tier wirklich braucht, um ein glückliches Leben führen zu können und ob man dem wirklich gerecht wird.

So haben wir immer wieder die Anrufe, daß Leute nur eine Katze suchen, dann aber berufstätig sind oder noch studieren. Als Berufstätiger ist man (wenn man nicht von Zuhause aus arbeitet, was natürlich hier nicht gemeint ist) in der Regel für viele Stunden am Tag weg und die Katze wartet dann nur auf den Menschen bis er heimkommt, was nicht so schön ist. Da sollte man, um keine Langweile aufkommen zu lassen, an zwei Katzen denken. Und auch wenn man noch studiert oder in der Ausbildung ist, sind eigentlich schon zwei Katzen angesagt, da man ja dann schon längst auch im Beruf sein wird, wenn die Katze noch lebt. Wie soll man ihr dann klar machen, daß man nicht mehr so viel Zuhause ist, wie vorher, sie wird es nicht verstehen ...

Immer wieder erreichen uns auch Anfragen wegen Aufnahmen von jungen Katzen. Da wurde z. B. irgendwann einmal ein Baby alleine aufgenommen, (weil es ja so niedlich ist, oder weil sich die Kinder eine Katze wünschen) das auch schnell groß wird und dann ist da kein Artgenosse, um all die Energie los zu werden, die in einem so kleinen Wesen steckt und der die Katze versteht. So werden oftmals diese Katzen aggressiv, (sie können sich ja nicht anders äußern) und protestieren dagegen und die Kinder verlieren die Lust an ihnen. Oftmals werden die Katzen auch zu spät kastriert (das sollte mit 6-7 Monaten erfolgen) und sie fangen an zu markieren und werden dann nicht mehr gewollt.

Oftmals bekommen wir auch Anrufe, wo wir Kosten für private Katzen übernehmen sollen, die z.B. als Freigänger verunglückt sind oder sich verletzt haben. Dabei übersehen die Leute, daß wir einen Tierheimbetrieb haben und einen festgelegten Satzungszweck – nämlich das Betreiben eines Tierheimes für Katzen und unsere Spenden dafür auszugeben sind. Ein Tierheim zu unterhalten, kostet enorm viel Geld und es ist jedes Jahr ein Kraftakt, dieses Geld (besonders auch unter den jetzigen wirtschaftlichen Verhältnissen) beizuschaffen.

Eines sollte doch klar sein, wenn ich mir ein Tier halte, muß ich auch evtl. mit außergewöhnlichen, medizinischen Kosten rechnen und bin verpflichtet, in solchen Fällen auch Hilfe zu leisten. Dies ist uns jedoch nicht möglich, da wir die uns zur Verfügung stehenden begrenzten Mittel (wie Spenden) unmittelbar für unseren Zweck auszugeben haben, also insbesondere für unseren Tierheimbetrieb und für die Unfruchtbarmachung von freilebenden, besitzerlosen Katzen („Wildlinge“). Auch verbietet das Steuerrecht, für die Kosten von Besitzerkatzen aufzukommen, da hiermit lediglich die finanziellen Verhältnisse der Halter unterstützt werden, eine nicht erlaubte, nur „mittelbare“ Zweckerfüllung.

Wir können nur immer eindringlich bitten, sich vor Anschaffung einer Katze darüber zu informieren, was dieses Tier für Bedürfnisse hat und welche medizinischen Maßnahmen notwendig sind, damit es glücklich aufwachsen und ein artgerechtes Leben führen kann. Eine Katze wird im Durchschnitt 15/16 Jahre alt – begleitet einen also eine lange Zeit und das sollte einem auch bei der Anschaffung bewusst sein.

 
     
 
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