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30.03.2011
Und wir warten immer noch ......

darauf, dass ein gegebenes Versprechen eingelöst wird. Und hier ist die Geschichte:

Vor gut einem Jahr kamen 3 Katzen zu uns und zwar auf eine ungewöhnliche Weise. Eine Gerichtsvollzieherin, die zuständig ist für die Zwangsvollstreckung von Mobilien brachte uns in diesem Zusammenhang – natürlich nach Rücksprache mit uns - diese Katzen, die in einer Notlage waren und spendete sogar für sie. Sie kannte privat schon lange unseren Verein und wusste, dass wir über eine sehr gute Unterbringung für Katzen verfügen, da wir ein Tierheim für Katzen haben, was ganz auf diese Tiere ausgerichtet ist.

Durch die Zwangsvollstreckung einer Eigentumswohnung waren diese Tiere heimatlos geworden, da die Eigentümerin notgedrungen zu ihrer Tochter in eine kleine Wohnung zog, wo es keinen Platz für die Vierbeiner gab.

Da waren sie also nun bei uns – völlig traumatisiert – zwei Kater und eine Kätzin, alle in einem fortgeschrittenen Alter und in einem schlechten Zustand. Wir wussten nichts von ihrer Vergangenheit und nun galt es erst einmal, sie medizinisch gut zu versorgen. Unsere Ärztin nahm sie daher stationär auf, um zu sehen, was mit ihnen los ist. Der eine Kater, ein Perser, musste zunächst geschoren werden, so verfilzt war er und alle drei wurden regelrecht "aufgepäppelt". Nach und nach verloren sie zumindest ein wenig ihre Scheuheit, vor allem unserer Tierheimleiterin gegenüber, aber sie kränkelten dauernd und wurden immer wieder intensiv medizinisch betreut. Aus diesen beiden Gründen konnten sie auch nicht vermittelt werden. Sie hatten aber keine Probleme mit anderen Katzen und fühlten sich daher auch wohl bei uns.

Im Herbst letzten Jahres verschlechterte sich der Zustand der beiden Kater zusehens – unsere Ärztin diagnostizierte "Krebs" bei dem einen und er musste, als es nicht mehr ging, eingeschläfert werden. Der andere Kater folgte kurz darauf, er verstarb an "Altersschwäche".

Nun ist nur noch das Mädchen bei uns. Sie war und bleibt scheu, genießt aber auch die Sonne und Freiluft im Außengehege, vor allem jetzt zu dieser Jahreszeit.

Übrigens im März 2010 meldete sich auch die ursprüngliche Besitzerin und die Tochter kam einmal vorbei und erzählte uns, dass ihre Mutter gerne wieder die Katzen nehmen würde, wenn sie wieder eine eigene Wohnung hat und auch eine Spende würden wir bekommen, denn durch die Zwangsvollstreckung würde auch Geld übrig sein. Sie hoffe, dass das bald sein werde und wollte wieder von sich hören lassen.

Nun ist ein Jahr inzwischen vergangen, wir haben nie mehr was gehört und wir wundern uns nur immer wieder, wie schnell manche Menschen "IHRE TIERE" vergessen können. Zwei Katzen leben inzwischen nicht mehr und die Dritte, die immer noch scheu ist, hat sich längst bei uns etabliert und wir würden diese natürlich auch nicht mehr hergeben. Sie gehört nun in den Kreis der "Unvermittelbaren", die bei uns bis an ihr Ende bleiben dürfen. Wir suchen für diese Tiere, von denen wir im Laufe der Jahrzehnte doch eine stattliche Anzahl haben, auch immer wieder "Paten, die durch ihre laufenden Spenden zu deren Unterhalt beitragen.

 
     
 
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