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02.03.2011
Das Jahr 2010 liegt hinter uns

und mit Riesenschritten sind wir ins neue Jahr gestartet und blicken noch einmal ins alte zurück.

Wie immer war es sehr arbeitsintensiv, was den Tierheim-betrieb und auch die Verwaltung betrifft, die ausschließlich ehrenamtlich gemacht wird. Denn gibt es einen regen Austausch von Katzen, so ist auch damit jede Menge schriftliche Arbeit verbunden. Mit Austausch meinen wir den Katzen-ein- und –ausgang, der sich im besten Falle die Waage halten sollte. Denn wenn keine Katzen rausgehen, werden auch keine neuen Plätze frei für Neuzugänge, denn auch der Platz in einem Tierheim ist schließlich nur für eine bestimmte Anzahl von Katzen ausgelegt. Wir hatten in 2010 einen durchschnittlichen Bestand von 169 Katzen. Diese Zahl wurde in den Jahren davor immer unterschritten. Der Höchstbestand war aber sage und schreibe 219 Katzen, der bis dato niemals erreicht wurde. Das zeigt, dass das Katzenelend wieder zuzunehmen scheint. Wir können nur bestätigen, dass anscheinend die privaten Katzen weniger kastriert werden, denn wir hatten auch eine starke Zunahme von Abgaben von Nestlingen und Jungkatzen, trächtigen Katzen und sog. "Flaschenkindern".

Dies alles erfordert besonders intensive Arbeit und Zuwendung und wir sind nur froh, dass wir auch entsprechende Unterkünfte für diese Katzen haben – aber wie oben schon erwähnt – leider nicht unbegrenzt. Auch die sog. "Belegtage", das heißt, die Zeit, in der wir die Katzen da hatten (also vom Eintritt bis zum Austritt) haben sich erhöht. Sei es einmal, weil die Katzen oft sehr krank zu uns kommen und es länger dauert bis sie vermittelt werden können, oder weil es länger dauert, bis sich ein entsprechendes neues Zuhause findet. Das hängt auch viel damit zusammen, dass oftmals von Menschen, die zu uns ins Tierheim kommen, nur bestimmte Katzen (also Farbe, oder Alter) gesucht werden, die nicht da sind und sie sich nicht überzeugen lassen, dass man z.B. bei einer Zweitkatze gut auswählen muß und der Charakter und das Alter der Tiere eine gravierende Rolle spielen und dies zusammen passen muß, damit die beiden Katzen sich gut verstehen. Was wir auch oftmals vermissen, ist die Einstellung zu einem Tierheim. Wir nehmen die Ärmsten der Armen auf und suchen sie uns schließlich nicht aus, wir wollen nur helfen. Viele Besucher aber erwarten eine Katze ohne jegliche Macken und Mängel und sind oftmals auf eine bestimmte Farbe fixiert. So haben es besonders unsere "positiv getesteten Katzen" schwer (für die wir ein eigenes Gehege haben), die oftmals besonders lieb sind, aber sofort abgelehnt werden. Zum Jahresende hatten wir aber das große Glück, einige davon trotzdem in ein Super-Zuhause vermitteln zu können und das macht uns besonders glücklich.

Da die Vermittlung etwas zurückgegangen ist (wir halten trotzdem an unseren bewährten Vermittlungsstandards fest), konnten wir auch entsprechend weniger Katzen aufnehmen. Insgesamt denken wir, wird besonders auch deshalb die Tierschutzarbeit immer schwieriger, weil sich immer weniger Menschen engagieren wollen (aus welchen Gründen auch immer). Hier bei uns muß man sich ausschließlich nach den Tieren richten und kann nicht einfach kommen, wenn man gerade Lust hat.

Da wir in unserem Tierheim für Katzen natürlich auch eine gewisse Anzahl von "unvermittelbaren Katzen" haben, die in eigenen Bereichen leben und wir ihnen das Leben so schön wie möglich machen, freut es uns besonders, dass wir doch eine stattliche Anzahl von Paten haben, die durch ihre laufenden Spenden zu deren Unterhalt beitragen.
Vielleicht wollen auch Sie helfen?

Daher all unseren Gönnern ein herzliches Dankeschön. Wir und unsere uns anvertrauten Samtpfoten rechnen ganz fest weiterhin mit Ihrer finanziellen Unterstützung, ohne die wir die umfangreichen Tierschutzarbeiten nicht bewältigen können.

 
     
 
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