Wir machen
Ihre Unterstützung
Nützliches
kontakt und Öffungszeiten
impressum
 
 
 
Aktuelles 2010
 
 

29.11.2010
Weihnachten
bitte keine Tiere verschenken

Es ist jedes Jahr das gleiche, Anfang des Jahres oder auch etwas später kommen viele der sogenannten "lieben Geschenke" in die Tierheime, obwohl diese schon vor der Weihnachtszeit bis in das neue Jahr für Vermittlungen nicht geöffnet sind. Man beugt dem vor, damit nicht auch hier Tiere angeschafft und als Geschenk weitergegeben werden. Denn oftmals werden diese wahllos ausgesucht, ohne auf die Bedürfnisse der Tiere und die Voraussetzungen bei den Beschenkten zu achten, was dazu führt, dass man mit den Tieren "nicht klar kommt". Die neuen Besitzer mögen zwar allgemein tierlieb sein, das bedeutet aber nicht, dass auch eine Katze – wir wollen hier nur von diesen sprechen - glücklich bei ihnen wird und ein artgerechtes Leben führen kann.

Grundsätzlich sind folgende Überlegungen zu treffen:

  • Der Entscheidung für eine Katze müssen alle zustimmen, die mit ihr zusammenleben werden.
  • Eine Katze kostet Geld.
    Anschaffung, Unterbringung, Ernährung, Pflege, Zubehör, tierärztliche Versorgung und vieles mehr summieren sich im Laufe der Zeit zu einem stattlichen Betrag. Sind Sie bereit und in der Lage, diese Kosten ohne Einschränkung zu tragen?
  • Ein Katzenleben kennt nicht nur schöne Tage. Kranke und alte Katzen brauchen viel Zuwendung und Pflege. Das erfordert Zeit, Energie, Geduld und die Bereitschaft, auch weniger angenehme Hilfestellungen zu leisten.
  • Hauskatzen werden in der Regel zwischen 15 und 20 Jahre alt. Mit der Anschaffung einer Katze übernehmen Sie also für viele Jahre Verantwortung.
  • Katzen hinterlassen Haare auf Teppich und Polstern und schärfen ihre Krallen auch mal am Sofa oder an der Wand. Können Sie auch damit leben?
  • Reagieren Sie allergisch auf Katzenhaare? Es empfiehlt sich alle Familienmitglieder darauf testen zu lassen.

Folgende Punkte sind auch wichtig:
Eine Katze ist kein Hund, sie wird nicht aufs Wort parieren. Sie hat eine große Eigenwilligkeit, die respektiert werden sollte, ansonsten wird sie entsprechend reagieren (durch Unsauberkeit, Appetitlosigkeit, Aggression oder Lethargie).

Sind Kleinkinder im Haus, sollte man auf eine Katze verzichten, denn Kindergeschrei, ungeschickte und ungestüme Gebärden erzeugen bei einer Katze Abwehrreaktionen – schmerzhafte Kratzer sind häufig die Folge. Auch ein junges Kätzchen, - abgesehen davon, dass diese zu zweit aufwachsen sollten, um artgerecht zu leben – ist kein Kinderspielzeug, ein Stofftier wäre hier weitaus besser angebracht.

Wenn Sie berufstätig sind, sollte man auch nur zwei Katzen halten. Für eine Katze (die meisten Katzen wollen zumindest zu zweit leben) alleine ist der Tag sehr lang und sie wartet dann nur auf den Menschen und hat keine Abwechslung, was auch zu Verhaltensstörungen führen kann.

Sie sehen, das sind viele Überlegungen, die vor einer Anschaffung getroffen werden sollten und das kann gerade bei einem Tiergeschenk oftmals nicht beachtet werden. Außerdem muß die Chemie zwischen Tier und Mensch stimmen, nicht jede Katze passt zu jedem Menschen.

Eines vergessen Sie bitte nie:
Handeln Sie nicht voreilig und sind Sie sich dessen bewusst, wer ein Tier aufnimmt, hat die volle Verantwortung für dieses Geschöpf und muß auch für die entsprechende Ausstattung, Ernährung und tierärztliche Versorgung aufkommen.

 
     
 
Archiv
 

Berichte 2017

Berichte 2016

Berichte 2015

Berichte 2014

Berichte 2013

Berichte 2012

Berichte 2011

Berichte 2010

Berichte 2009

Berichte 2008

Berichte 2007

Berichte 2006

Berichte 2005

Berichte 2004

Berichte 2003

Berichte 2002

Berichte 2001