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02.2.2010
Die große Sehnsucht

einen großen Teil unserer Neuzugänge machen Katzen aus, die bei uns aus den verschiedensten Gründen abgegeben werden. Immer wieder ist es erstaunlich zu sehen, wie manche Menschen ihr Tier einfach so übergeben, ohne jegliche Emotionen. Wir denken da an Stupsi, der 15-jährige !!!! im Sommer zu uns kam. Für ihn war es seine letzte Station. In diesem Alter hat er nur noch wenige Vermittlungschancen und solche „alten Katzen“ trauern immens. Wir konnten ihm jedenfalls noch ein paar schöne Monate bescheren, mit viel Streicheleinheiten und Liebe.

Oder da war Paul, der uns nach fast drei Jahren zurück-gebracht wurde, weil er nun angeblich krank sei (ein Schock für uns und wirklich der erste Fall dieser Art). Wir haben ihn wieder aufgepäppelt und intensiv medizinisch betreut. Er sieht nun wieder richtig gut aus und wird demnächst wieder ein neues Zuhause haben, worüber wir uns natürlich besonders freuen.

Berührt waren wir von einem Anruf, der uns vor ein paar Tagen erreichte. Es wurde nach einer Katze gefragt, die wir im Sommer 2007 aus familiären Gründen aufgenommen hatten. Da mussten wir noch einmal nachfassen, wann war das, wirklich 2007? Es ist ungewöhnlich, dass sich nach so einer langen Zeit noch einmal jemand erkundigt und wissen will, ob das Tier noch bei uns ist. Die Katzen, die vermittelbar sind, werden natürlich zeitnah vermittelt und nur diejenigen, die man nicht mehr in ein neues Zuhause geben kann, dürfen bis an ihr Lebensende bei uns bleiben.

Wir gingen der Sache nach und alles stimmte. Der Kater war im Juni 2007 tatsächlich bei uns von der Anruferin abgegeben worden. Wir konnten ihn aber schon glücklicherweise vier Wochen später in ein neues Zuhause vermitteln, wo es ihm wirklich gut ging, wovon wir uns bei einem Besuch überzeugt hatten. Leider mussten wir der ehemaligen Besitzerin auch berichten, dass der Kater im Herbst dieses Jahren wegen eines Nierenversagens eingeschläfert werden musste. Das stimmte sie natürlich traurig, aber trotzdem war sie erleichtert und bedankte sich ganz herzlich für die Auskunft. Ihr und ihrer Tochter war der Kater nie aus dem Sinn gegangen, sie sprachen oft von ihm und dachten häufig an ihn und hofften nur, dass er glücklich geworden ist. Das konnte ich bestätigen und wir fragen uns nur, was hat diese Dame wirklich bewogen, wieder bei uns anzurufen. Oftmals erfahren wir nie den wahren Grund der Abgabe, wir haken da auch nicht nach. Uns ist es wichtig, das Tier bei uns zu haben, das nicht mehr gewollt ist und es zum richtigen Zeitpunkt wieder in ein neues Zuhause zu geben. Wir spekulieren hier einmal: War es vielleicht der neue Freund, der damals die Katze nicht wollte und die Situation hat sich nun geändert? Gut möglich, solche Fälle haben wir immer mal wieder.

 
     
 
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