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27.12.2008
Das alte Jahr geht, das neue kommt ..........

Am Ende des Jahres ziehen auch wir hier im Tierheim Bilanz. War es gut, haben wir alles getan, was könnte besser sein - das sind Fragen, die man sich stellt und auf die man eine Antwort sucht.

Das Jahr 2008 war wieder voll gepackt mit Arbeit, da unser Tierheim nach wie vor sehr frequentiert wird und besonders in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstmonaten stoßen wir an den Rand unserer Kapazitäten. Da kommen dann zusätzlich die trächtigen Mütter oder die Mütter mit ihren Babies, die Hilfe bei uns suchen und die wir, wann immer wir es können, auch geben. So hatten wir dieses Jahr noch mehr Jungkatzen als im vergangenen Jahr und gerade diese „Kleinen“ erfordern besonders intensive Arbeit und Zuwendung, was oft bis an die Grenze des Machbaren geht.

Besondere Aufmerksamkeit und intensive Pflege verlangen der Tierheimleiterin auch die „Flaschenkinder“ ab. Das sind ganz junge Katzen, die uns auch immer wieder gebracht werden, die noch ihre Mutter bräuchten, wo aber keine vorhanden ist. Sie werden per Flasche aufgezogen, daher der Name. Zu diesen Tieren entsteht natürlich eine besonders enge Verbindung und trotzdem muß, wenn die Tiere das entsprechende Alter für die Vermittlung haben, eine Abnablung erfolgen. Aber unsere Tierheimleiterin sieht das ganz vernünftig, denn jeder Platz, der wieder frei wird, kann wieder an notleidende Tiere vergeben werden.

Unsere Tierschutzarbeit kostet – abgesehen von dem Unterhalt unseres Katzenheimes (mit im Durchschnitt 160 Tieren) - sehr viel Kraft, sehen wir doch auch schlimme Tierschicksale und manchmal kommt auch unsere Hilfe zu spät. Mut zum Weitermachen bekommen wir durch die vielen Menschen, die uns zugeneigt sind und von denen wir großen Zuspruch erfahren und die uns immer wieder auch finanziell unterstützen. Übrigens unsere gesamten Verwaltungsarbeiten und auch die Buchhaltung werden ehrenamtlich ohne Kosten für den Verein erledigt. So konnten wir auch dieses Jahr 2008 wieder meistern und Gott sei Dank ist unsere Vermittlung nach wie vor ungebrochen gut.

Traurig machen uns die vielen Anfragen nach Aufnahme von Katzen, die jetzt auch verstärkt aus Osteuropa und der Türkei kommen. Hoffnung macht, daß es gerade auch dort Einheimische sind, die das Elend der Tiere nicht mehr länger mitansehen können und flehentlich um Hilfe bitten. Der Anstoß zum Tierschutz ist immer dort, wo die Menschen wachgerüttelt werden und nicht mehr wegsehen. Natürlich können wir nicht alle Tiere aufnehmen, aber die, die bei uns landen, sind wenigstens gerettet. So haben wir dieses Jahr - abgesehen von unseren hiesigen - Tiere aus der Türkei, Griechenland, Bulgarien und vor allem auch aus Frankreich aufgenommen. Dort wurden sie von Tierschützern aus den Tötungsstationen gerettet. Spanische Katzen (auch von den Inseln) kommen immer wieder zu uns und einige aus der Ukraine und ein junger Kater aus Ägypten fanden in unserem Heim ebenfalls eine vorübergehende neue Heimat. All diese Tiere werden noch im Heimatland medizinisch entsprechend für die Ausreise vorbereitet, nachdem unsere Zusage zur Aufnahme steht.

Wo kommen unsere eigenen Tiere her? Sie werden z.B. – nach vorheriger Anmeldung und Absprache -abgegeben, weil niemand sie mehr haben will wir übernehmen sie von anderen Tierheimen oder Organisationen sie kommen über Tierärzte oder als Fundtiere sie werden von uns selbst gerettet

Was wünschen wir uns für 2009? Natürlich an erster Stelle, daß wir für all unsere Katzen, die vermittelbar sind, ein neues, schönes Zuhause finden. Daß die Menschen sensibler reagieren und nicht nur die Katze „nach Schönheit“ suchen, sondern daß der Gedanke, einem Tier aus zweiter Hand aus dem Tierheim zu helfen, im Vordergrund steht. Daß man die Katzen so nimmt, wie sie eben sind, denn auch wir können sie uns nicht aussuchen, wenn sie zu uns kommen und jedes Geschöpf ist auf seine Weise liebenswert. Daß auch die „älteren, “alten“ und „positiv getesteten“ Katzen eine Chance haben. Daß die Menschen mehr Geduld haben, wenn beim Einzug ins neue Heim, die Katze nicht gleich auf den Schoß kommt oder daß es auch einige Zeit dauern kann bis sie Freundschaft mit der Erstkatze schließt. Daß die Tierheimbesucher einsehen, daß ein ausführliches Vorgespräch stattfinden muß, um die passende Katze zu platzieren.

All unseren Gönnern sagen wir ein herzliches „Dankeschön“ und hoffen weiterhin auf ihre Unterstützung, die wir so notwendig brauchen.

Das neue Jahr kann kommen, wir sind bereit und werden uns mit unserer ganzen Kraft wieder für das Wohl der notleidenden Katzen einsetzen.

 

 

 

 
     
 
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