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29.11.2008
Auch bei unseren eigenen Katzen heißt es einmal Abschied nehmen

Gerade auch in der „düsteren Jahreszeit“ werden wir verstärkt mit dem Gedanken des Sterbens konfrontiert, zumal auch die kirchlichen Feiertage „Allerheiligen/Allerseelen und Toten-Sonntag in diese Zeit fallen. Auch unsere Vierbeiner leben nicht ewig und auch für sie ist einmal diese Zeit gekommen. Was wir auf jeden Fall als Tierliebhaber machen sollten ist, sie vom Tierarzt erlösen lassen, wenn sie schwerkrank sind, keine Besserung in Sicht ist und das Tier sichtlich leidet. Jeder von uns hat sicher diese Situation schon einmal erlebt und weiß, wie schwer das immer wieder ist.

Trost finden wir dann darin, daß wir unsere Tiere geliebt, ihnen alles gegeben und alles für sie getan haben.

Ein Brief zu diesem Thema erreichte uns vor ein paar Tagen. Lucie ist eine Kätzin, die als Abgabetier zu uns kam, Krebs hatte, von uns operiert wurde und dann ein wunderbares Zuhause fand, aber leider kehrte nach Monaten der Krebs zurück.

Aber lesen Sie selbst:

Die anliegenden Bilder zeigen, wie Lucie hier lebt und wir möchten uns im Nachhinein noch einmal herzlich bei ihnen bedanken, daß Sie Lucie bei sich aufgenommen haben und sie so zu uns gefunden hat. Mir sind immer noch die Augenblicke des Kennenlernens in Erinnerung, es war einfach Schicksal.

Sie hat in dieser Zeit, seitdem sie hier ist und das sind inzwischen 19 Monate, alles auf den Kopf gestellt. Sogar unsere Erstkatze Henry ist durch sie viel mutiger geworden. Sie hat sich wirklich uns allen total angepasst. Mit Henry spielt sie und legt sich auch schlafen, mit meinem Lebenspartner kloppt sie sich um Chips und Eis, mit mir um Joghurt, Kuchen und Käse – sie ist so ein tolles Geschöpf.

Darum möchten wir Sie wissen lassen, daß Lucie wirklich in Würde sterben wird. Wir erkundigen uns seit gestern um Krematorium, Einäscherung und haben auch in unserer Nähe eine Tierbestatterin gefunden. Wir werden Lucie bis zum letzten Schritt begleiten. Wir haben eine blaue Urne ausgesucht, denn Lucie liebt alles, was blau ist und auch alles, was uns gefällt. Wenn es dann soweit ist, bekommt sie noch ein schönes Väschen und immer eine frische Blume dazu. Sie bekommt hier eine Gedenkecke, so ist sie immer da und wird uns nie verlassen. Sie hat hier ihr Zuhause.

Wir haben praktisch alle Vorbereitungen getroffen, daß wenn es soweit ist, wir nicht in einem Loch voller Fragen stehen. Nun fangen wir an, die „letzte Zeit“ absolut noch zu genießen, denn jetzt ist sie die Königin. Ständiges Kuscheln, sehr viel Thunfisch, den sie besonders mag, jetzt darf sie auch die Chips vernaschen. Sie darf einfach alles, was sie will, damit sie noch mal extrem glücklich ist.

Wir wissen, daß dies eine traurige Mitteilung für Sie ist, aber wir möchten Sie wissen lassen, daß wir vorbereitet sind. Bitte behalten Sie Lucie ganz lieb in Erinnerung.

Lieben Gruß

PS: 10 Tage später wurde Lucie von ihrem Leiden erlöst

 

 

 
     
 
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