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30.04.2008
Der große Irrtum

Die meisten Katzenmenschen setzen eine freilebende Katze mit einem Freigänger gleich. Das ist aber nicht richtig, denn da gibt es einen großen Unterschied.
Eine freilebende Katze (die also draußen geboren wurde) lebt notgedrungen draußen, während bei einem Freigänger der Mensch für die Katze entschieden hat, dass sie nach draußen gehen kann. Daher sind die Menschen der Meinung, eine freilebende Katze muß für immer draußen bleiben und kann nicht in der Wohnung gehalten werden. Das ist wirklich ein Irrtum. Eine Jungkatze (in der Regel bis zu 4 Monaten) kann man immer an die Wohnung gewöhnen. Bei einer älteren klappt das besonders gut bei den Futtergebern. Ist sie doch die Stimme dieser Menschen gewohnt und hat in der Regel Vertrauen zu ihnen gewonnen, wenn sie schon längere Zeit gefüttert wird.

Bedingung ist also immer, dass sie Menschen kennt und kastriert wird, dann wird sie eine glückliche Wohnungskatze. Hier wollen wir das Thema, was ist besser, Freigänger oder Wohnungskatze unberücksichtigt lassen. Sicher ist auf jeden Fall, die großen Risiken, denen man Freigänger aussetzt (Gefahr von Unfällen, Vergiftungen, gestohlen werden) sind bei einer Wohnungskatze nicht gegeben und hält man sie zumindest zu zweit, so sind sie auch nicht einsam. Fest steht aber auch, einen Freigänger, kann man nicht mehr in die Wohnung sperren, es sei denn, er ist schon sehr betagt, dann kann man es versuchen.

Ich selbst, Vorstandsmitglied hier, habe immer Katzen von Futterstellen gehabt, die zum Teil erst mit 7-8 Jahren zu uns kamen und die überhaupt keine Anstalten machten, dass sie nach draußen wollen. Im Gegenteil, sie haben die Sicherheit einer Wohnung genossen und das Umsorgtwerden durch uns Menschen. Ich kann nachfolgendendem Bericht nur zustimmen. Mitglieder von uns wurden auch eines Besseren belehrt. Die Katzen waren zugelaufen und wurden jahrelang gefüttert und rechtzeitig kastriert. Eines Tages aber mussten die Mieter aus dem Haus und sie zogen in eine Wohnung, um auch weniger Arbeit zu haben, denn sie waren inzwischen auch nicht mehr die Jüngsten. Was sollte aber mit den Katzen werden? Wir rieten, sie mitzunehmen, da sie inzwischen sehr zutraulich waren, es würde bestimmt gut gehen.

Und hier ist Ihre Rückantwort:
Anbei Fotos von unseren Lieblingen:

Hanni, die elfjährige Tigerin und Schmuserin und „Empfangschefin“, weil sie alle Gäste liebenswürdig begrüßt.

Katja, unser elfjähriges schwarzes Mädchen guckt auf diesem Bild etwas nachdenklich, ansonsten ist sie ein „Wirbelwind“.

Poldi, unser vierjähriger roter Kater, trinkt grundsätzlich nur Wasser, frisch aus der Leitung!

Und von Herkules, unserem Vierten im Bunde haben wir leider kein schönes Foto, er liebt besonders sein Herrchen.

Was sind wir so froh, dass uns diese vier Mietzekatzen Tag und Nacht begleiten. Sie fühlen sich so richtig wohl (nur) in der Wohnung. Sie dürfen allerdings überall hin, haben Spielzeug, Katzengras für den Magen und drei- bis viermal täglich toben sie durch die Wohnung. Sie verstehen sich prächtig! Und wenn wir schlafen gehen, kuscheln sich alle Vier zu uns. Herkules und Katja machen es sich bei meinem Mann bequem, Hanni und Poldi teilen sich das Kopfkissen mit mir. Es ist wie der Himmel auf Erden. Wenn es doch nur allen Katzen und Menschen so gut gehen würde wie uns.....

Mein Mann (83) ist zwar leider sehr herzkrank und kann kaum noch laufen. Dennoch ist er glücklich, weil die Katzen immer – oder meistens – bei ihm sind. Sie belagern ihn und das Fensterbrett im Wohnzimmer. Und wenn unsere Kinder uns besuchen, strahlen sie, wenn sie uns zwei in unserem „Katzenglück“ sehen und wir freuen uns mit.

 

 
     
 
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