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25.03.2008
So schön feiern unsere zwei blinden Katzen Feste

Am 11. Dezember hatten wir unter dieser Rubrik einen Artikel über die beiden Kätzinnen Shari und Duna gebracht. Sie leben trotz ihrer Behinderung ein ganz normales Leben und bringen viel Sonnenschein in ihr neues Zuhause und wir freuen uns immer wieder, wenn wir von den Beiden hören, was wieder der Fall war. Aber lesen Sie selbst:

Weihnachten ist ja jetzt schon ein bisschen vorbei, aber ich möchte Euch von „meinem“ Fest erzählen. Zum ersten muss ich sagen, dass dies mein erstes Fest war. Ich kannte so etwas noch gar nicht. Dass alle Katzen es lieben, in den Weihnachtsbaum zu klettern, brauche ich wohl niemanden zu erzählen. Meine Schwester (Shari) und ich machen da keine Ausnahme. Dazu braucht man nichts zu sehen (so wie wir), es riecht doch alles alleine so aufregend.....

Aber ich muss sagen, Geschenke einpacken ist noch viel aufregender, auch wenn Frauchen ganz schön geschimpft hat. Da konnte man ganz neue Worte lernen. Aber ich kann doch wirklich nichts dazu, dass ein Geschenkpapier so wenig aushält. Ich habe auch nur einen einzigen Bogen verfetzt, und Shari auch nur zwei. Das ist doch nicht viel – und Lochmuster soll doch modern sein. Am besten fand ich die Kiste mit den Verzierungen. die flogen in alle Richtungen, wenn ich vom Kratzbaum aus hineinsprang. Da waren Glöckchen dabei, die gaben ganz schöne Geräusche von sich, wenn wir Beide sie quer durch die Wohnung jagten. Frauchen sammelte dann geduldig alle wieder ein und legte sie zurück in den Kasten. So ging alles von vorne wieder los. Da sie mich jedoch immer wieder versuchte, zu verscheuchen, kletterte ich einfach am Schrank hoch. Da stand eine Schale. „Rumms“...... machte es, als ich sie hinunterschubste. Schnell sprang ich hinterher. Ein kleiner Imbusschlüssel lag auf dem Boden. Sofort brachte ich die Beute in Sicherheit. Mein Frauchen verpackte gerade ein Käsebrett mit Käsemesser. Als sie den Tesafilm anbrachte, um die Verzierung fest zu kleben, legte ich den Imbusschlüssel darauf ab. Sie bemerkte es nicht und befestigte die Schleife darüber. Als ihre Freundin die Schleife entfernte, fand sie als erstes den Imbusschlüssel.

„Oha“, sagte sie zu ihrem Mann, das Geschenk müssen wir erst zusammenbauen“. Dann fanden sie das Käsebrett. Während er noch nach der Stelle suchte, wo man zusammenschrauben musste, packte sie das Käsemesser aus.
„Ich kann hier beim besten Willen keine Möglichkeit zum Schrauben finden!“
„Brauchst Du auch nicht, das ist ein Käsebrett!“.
Er schüttelte den Kopf. „Das kann nicht sein, warum wäre denn sonst der Imbusschlüssel mit eingepackt gewesen“. Die Diskussion hat wohl eine Weile gedauert, das kann man sich lebhaft vorstellen. Was haben wir alle gelacht, als die Hintergründe herauskamen. Ich jedenfalls freue mich schon auf das nächste Geschenkverpacken. Da fällt mir bestimmt auch wieder ein Streich ein.

Osterkörbchen sollen sich ja auch sehr zum Spielen eignen......

Bis bald Eure Duna, Grüße auch von Shari

 

 
     
 
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