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30.07.2007 Es gibt sie doch, die wahren Tierfreunde

Die Vermittlung unserer uns anvertrauten Katzen gehört zu den schwierigsten Aufgaben. Wir möchten die Tiere in ein neues endgültiges Zuhause geben und zwar auch so, dass der Charakter der Katze und der Familienstand der neuen Besitzer zusammenpasst.

Öfter haben wir auch wirkliche Problemfälle und da wird es schwierig, diese unterzubringen. Wir suchen uns die Katzen nicht aus, wir nehmen sie so auf, wie sie kommen. Die meisten Menschen jedoch möchten keine Katze mit irgendeiner Behinderung, sie wünschen sich ein verschmustes, anhängliches Tier und was macht man mit den anderen, die diese Eigenschaft nicht haben?
So tut es immer wieder gut – es ist aber nicht allzu oft - wenn Menschen gezielt ins Tierheim nur deshalb gehen, um einem armen Geschöpf ein neues Zuhause zu geben. Da spielt es dann auch keine Rolle, wie das Tier aussieht und ob es vielleicht behindert ist. Und zu solch einem Menschen gehört Herr Ludwig, der zuhause arbeitet und sich immer wieder für solch ein Tier entscheidet. Sie sind auch etwas besonderes und geben auf ihre Art ihre Liebe an den Menschen zurück.

Die erste Katze von uns war „Pünktchen“, ein älterer, sehr scheuer Kater, den wir aus Ostdeutschland mit anderen Katzen von einer privaten Tierschützerin aufnahmen. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen gelang es dem Dosenöffner, ihn zutraulich zu bekommen. Leider war er nur ein Jahr bei ihm und musste wegen eines Tumors eingeschläfert werden.

Dann wurde Lisa mitgenommen, ein ganz armes Kätzchen. Sie kam aus Russland ohne Schwanz und verkrüppelten Ohren, war aber erstaunlicherweise sehr lieb. Sie hatte einen Herzfehler, bekam Tabletten, aber trotzdem war es ihr nicht gegönnt, für ein langes schönes Katzenleben bei Herrn Ludwig zu sein. Sie lag eines Tages tot auf dem gesicherten Balkon als ihr Herrchen vom Einkaufen zurückkam.

Uns erreichte daraufhin eine E-Mail:
„Lisa fehlt mir so sehr, mir steigen immer Tränen in die Augen sobald ich die Bilder von ihr ansehe ... sie war ein so dankbares und liebenswertes Kätzchen.“

Und dann kam zur Abwechslung einmal eine ganz normale, liebe, Kätzin ins Haus (Lucy). Sie ist sehr verspielt und Herr Ludwig war der Meinung, eine Zweitkatze wäre für sie nicht verkehrt und fragte schon an, welcher „Pflegefall“ zur Zeit bei uns ist. Wir gaben ihm Stevie mit, einen jüngeren, verspielten Kater, sein Handicap ist... er ist blind. Für den Kater und sein neues Herrchen kein Problem. Und so wünschen wir den Beiden ein wirklich langes Leben im schönen neuen Zuhause.

Stevie

 
     
 
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