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20.07.2006 Eine Handvoll „Leben“ hält uns auf Trapp

Von Jahr zu Jahr denken wir, das Elend der Tiere wird weniger, aber wir werden immer aufs neue enttäuscht, es nimmt kein Ende. Vor allem das Schicksal der vielen, ungewollten Katzen-Babies ist immer wieder Thema Nummer eins und besonders in den Sommermonaten aktuell.

Nach wie vor gibt es Menschen, die glauben, ihre Katze müßte erst einmal Junge bekommen, bevor man sie kastrieren läßt und viele gibt es, die das einfach nicht machen lassen. Sie vergessen dabei, daß diese Katzen permanent unter Streß stehen und mit den Jahren krank werden können und vor allem denken sie nicht an den Tierschutz. Sie sehen auch nicht das Elend der vielen Kätzchen, die irgendwo gefunden werden oder hilflos sterben, weil niemand da ist, der sie überhaupt entdeckt. Und wie viele Jungkatzen werden auch später abgegeben, weil sie Geld kosten (da stehen dann die Impfungen und die Kastration an) oder die Menschen fühlen sich überfordert, weil die Katze die Wohnung auf den Kopf stellt, zum Beispiel, wenn sie als Jungkatze nur alleine gehalten wird ....... und die ursprünglichen Katzenbesitzer, die ja nicht alle Babies behalten können, wähnen sich in dem Glauben, „sie gut untergebracht zu haben“. Wir könnten ganze Geschichten darüber schreiben, was wir schon mit Babies bzw. Jungkatzen erlebt haben.

Unser „Don-Camillo“ hatte Glück. Er wurde als zwei Tage altes Kätzchen gerettet, völlig ausgetrocknet und ausgemergelt wurde es in einem Gartengelände entdeckt – keine Spur mehr von anderen Jungkatzen bzw. einer Mutterkatze. Und auch Tage später war kein Tier mehr zu sehen. So kam er ganz alleine zu uns und wurde, da wir zu diesem Zeitpunkt keine passende Mutterkatze in unserer Mutter-mit-Kind-Station hatten, ein sog. „Flaschenkind“. Dies bedeutet für unsere Tierheimleiterin „Betreuung rund um die Uhr“ und auch die Tierärztin war gefragt, die ihn erst einmal ein paar Tage stationär aufnahm, um ihn überhaupt durch zu bringen. Der Kleine hat es mit eisernem Willen und dank unserer Brigitte geschafft, daß er überlebt hat. Nun sind die schlimmsten Wochen vorbei, er erholt sich prächtig und wird nun auch mit anderen Babies zusammengebracht, mit denen er balgen und spielen kann. Aber nach wie vor, will er auch sein Fläschchen von seiner menschlichen Mama und die kätzische Ersatzmama, die wir inzwischen haben, tut das übrige.

Wir sind glücklich, daß das kleine Würmchen nun doch leben darf und wir haben auch schon ein super Plätzchen für ihn, wenn er groß genug ist, um vermittelt zu werden.

don Camillo

 
     
 
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