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03.03.2006 Fipsi

Manche Katzen sind wirklich vom Pech verfolgt, da geht es ihnen wie manchem Menschen auch. Sie haben einfach auf Dauer kein Glück.

Eine solche Kätzin ist Fipsi.

Nachdem ihr Herrchen im Jahr 2000 verstarb, war die Dreijährige auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Auch ein monatelanger Aushang beim Tierarzt führte nicht zu dem gewünschten Erfolg. So nahm die Tochter sie schließlich doch zu sich: aber die zwei vorhandenen Perserkatzen wurden so eifersüchtig und Fipsi kam zu einem Bekannten. Der hatte auch zwei Katzen, eine davon lehnte auch die neu dazu gekommene völlig ab. Da war guter Rat teuer. Und da man nun wußte, daß sie eine Einzelgängerin ist, Artgenossen sie eher ablehnen und auch sie nicht unbedingt zu zweit leben will und sehr eigenwillig ist (sie ist eine typische Kätzin, sie bestimmt, wenn man sie streicheln soll und das bitte nur am Kopfbereich) kam sie zu uns.

Auch wir stellten fest, sie ist lieber allein, zu Menschen jedoch sehr anhänglich.
Und so konnten wir sie bald als Einzelkatze in ein neues Zuhause geben.

Fünf Jahre hatte sie dort ein ausgefülltes, schönes Katzenleben. Sie war Alleinherrscherin, immer dabei, wo Frauchen war. Aber das Glück sollte nicht von Dauer sein. Kinder kamen hinzu und nun war sie es, die eifersüchtig reagierte und unglücklich wurde. So kam sie erneut zu uns, fast genau fünf Jahre später im Frühjahr 2005.

Wir gaben ihr erst einmal viel, viel Zeit, um wieder zu sich zu finden und die traurigen Ereignisse zu verarbeiten. Unsere „Streicheldamen“ nahmen sich besonders ihrer an und verwöhnten sie.
Anfang 2006 waren wir dann der Meinung, sie ist wieder so weit, um erneut vermittelt zu werden. Wir waren uns klar, sie sollte zu einer älteren Katzenfreundin, sie war inzwischen 9 Jahre alt und sollte als Einzelkatze gehalten werden. So nahm eine ältere Dame sie zu sich. Zwei Tage später stand sie – Fipsi wieder im Korb – vor unserer Tür. Das Tier sei einfach zu anhänglich... „sie läuft ja einem hinterher wie ein Hund, nein, das ist nichts für mich“.

Gut einen Monat später fanden wir ein neues Zuhause ebenfalls bei einer älteren Dame. Aber auch diese brachte sie nach einigen Tagen zurück. „Sie geht überall hin, springt auch auf die Tische, da habe ich dann überall die Haare“, das war der Abgabegrund und wir waren wieder einmal sprachlos

 

 

 
     
 
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