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Meine Katze ist sehr scheu oder Baldrian im Parfum?

Wir machen bei unseren vermittelten Katzen nach ein paar Wochen einen Besuch und haben inzwischen mehrere ehrenamtliche Damen und einen Herrn, die mit großer Hingabe dies ohne jegliche Kosten für den Verein tun. In den meisten Fällen freuen sich die neuen Katzenbesitzer sehr, daß noch einmal jemand nach den Tieren sieht und mit Rat und Tat zur Seite steht. Eine davon ist auch unsere stellv. Vorsitzende, Frau Kahl, die diesen Bericht verfasst hat.

Meine Besuche bei vermittelten Katzen in ihrem neuen Zuhause verlaufen keineswegs nach Schema F und langweilig sind sie schon gar nicht. Die zwei Besuche, von denen ich Ihnen nun erzählen möchte, haben sich tatsächlich so ereignet. (Da ich mir von den beteiligten Personen keine Einverständniserklärung für diesen Artikel eingeholt habe, habe ich die Namen von Mensch und Tier geändert).

Es war im Dezember 2003. Wie immer habe ich telefonisch einen Besuchstermin vereinbart. Das Frauchen von Kitty und Stanislaus traf ich schon vor dem Haus. Auch wenn wir uns noch nie begegnet waren, wir sprachen uns an, und auf der gemeinsamen Fahrt mit dem Aufzug in den 19. Stock erzählte mir Frau Meisner, daß Kitty sie war aus dem Speckweg, extrem schüchtern und ängstlich sei. Stanislaus sei etwas vorwitziger. Sie öffnete die Wohnungstür, beide Katzen gingen erst mal in Sicherheitsabstand. Aber schon nach etwa einer Minute war ich von beiden umringt, wurde beschnuppert, beschmust, und Kitty versuchte an mir hochzuklettern. Die beiden wurden gar nicht fertig, mir ihre Zuneigung zu zeigen. Frau Meisner stand total überrascht und erstaunt daneben und wiederholte immer wieder den einen Satz: „Müssen Sie aber gut riechen“. Kitty habe sich Fremden gegenüber noch nie so verhalten, und auch Stanislaus habe nie zuvor so schnell Freundschaft geschlossen.

Noch amüsiert über das soeben erlebte begab ich mich zu meinem nächsten Termin, nur etwa 10 Gehminuten entfernt. Die beiden Kater waren mir schon am Telefon als extrem scheu beschrieben worden. Auf mein klingeln hin verschwand einer von ihnen in einem sicheren Versteck, der andere zappelte auf Herrchens Arm. Naja, dachte ich, wenigstens einen der beiden bekomme ich zu Gesicht. – Konnte ich den Gedanken noch zu Ende denken?– Schon hingen zwei schwarze Kater an mir, beschnupperten mich von allen Seiten, strichen mir um die Beine, versuchten an eben diesen hochzuklettern, schmusten was das Zeug hielt. Ich hatte keine Chance mich zu bewegen ohne einen der beiden zu treten. So fand mein Besuch im Flur der Wohnung statt. Herr und Frau Wolf versuchten ihren Kater habhaft zu werden, um mich ins Wohnzimmer zu bitten – ohne Erfolg. Sie hatten keine Worte für das Verhalten ihrer Tiere. Auch sie meinten, was haben Sie an sich, sie müssen verdammt gut riechen, so haben die zwei sich noch nie benommen.

Wieder zu Hause angekommen, - nichts außergewöhnliches. Meine beiden haben mich wie immer einer ausführlichen Schnupperprüfung unterzogen – das wars.

Ein Blick auf meine Parfumflasche – doch kein Baldrian im Parfum!

 

 

 
     
 
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