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Ein gutes Beispiel

Wir sind stets bemüht, für die Tiere eine artgerechte Lösung zu finden und auch den Wünschen der Menschen, wo die Tiere leben, gerecht zu werden. Das ist nicht immer einfach, führt aber mit Zugeständnissen auf beiden Seiten – in den meisten Fällen - zum Erfolg.

So waren wir schon 2001 daran, in einem Frankfurter Heim für ältere Menschen die Population der wildlebenden Katzen, die damals von einem in der Nähe wohnendem alten Herrn mit Genehmigung der Heimleitung betreut wurden, einzudämmen. Damals scheiterten wir kläglich, weil wir nie an die Katzen herankamen. Der alte Mann stellte sich immer quer und er war für unser Vorhaben uneinsichtig und so gaben wir nach mehrmaligen Versuchen schweren Herzens auf.

Ende April 2004 – also fast 3 Jahre später - bekamen wir dann einen Anruf, daß die Fütterung der Katzen in diesem Heim eingestellt werden sollte und die Katzen nicht mehr geduldet würden. Das konnte aber wirklich nicht sein, man kann nicht jahrelang füttern und dann plötzlich sagen, die Tiere müssen weg. Was soll ein Tierheim mit nicht anfaßbaren Tieren? Und welch ein Leben ist es für diese Tiere, die ihre Freiheit gewohnt sind? Da mußte eine andere Lösung her. Eine Dame aus der Nachbarschaft nahm sich erst einmal der Tiere an und fütterte sie weiter, was das wichtigste war. Wir danken dafür ganz herzlich, denn ohne diese Tierfreundin wären wir mit Sicherheit nicht zu diesem Ergebnis gekommen.
Die Tiere konnte man schließlich sich nicht selbst überlassen, sie waren es gewohnt, daß Menschen ihnen Futter brachten und sie ließen sich zum Teil auch streicheln und warteten schon darauf. Einige natürlich hatten schlechte Erfahrungen mit uns Zweibeinern gemacht und blieben all die Jahre über sehr zurückhaltend und abweisend. Aber auch sie sind liebenswert und mancher Heimbewohner freut sich über ihren Anblick.

So stand für uns fest, wir werden die zwei zutraulichen Katzen (Tiggy und Tiger) einfangen und in unsere Obhut nehmen, da sie auch schon um die 10 Jahre alt sind und – da die anderen Katzen sie nicht auf das Grundstück ließen - unter Autos lebten und von dem her mehr als gefährdet sind. Das hat auch Mitte Mai geklappt und sie haben nun endlich ihre Sicherheit.

Für die beiden „Scheuen“ haben wir bei der Heimleitung in einem intensiven Gespräch erreicht, daß sie in ihrem angestammten Platz bleiben und dort weitergefüttert werden dürfen. Wir freuen uns über diese Lösung sehr, weil sie allen Beteiligten gerecht wird und wir sind sicher, daß auch die beiden Katzen und viele alte Menschen darüber sehr glücklich sind.


 

 
     
 
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