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  Auch das ist ein "Wildtier"


Wir sind es inzwischen gewöhnt, dass wir auch mit Tierschutzfällen, die nichts mit Katzen zu tun haben, konfrontiert werden. Das ist auch weiterhin nicht schlimm, denn wir versuchen, immer zu helfen.

So waren wir erst einmal überrascht und wussten erst nicht, um welches Tier es sich handelt, als wir am 13.3. einen kleinen Korb und eine Plastiktüte, die vor unser Tor gestellt wurden, zu uns ins Büro holten. Die letzten Besucher hatten noch bemerkt, dass ein Mann schnell davon lief, er musste also das Tier entsorgt haben. - Aber wieso bei uns, einem Katzenheim, das wirklich nur Katzen aufnimmt und sich nur mit deren Unterbringung und Versorgung auskennt?

Unsere Tierheimleiterin wusste sofort, dass es sich um ein „Frettchen“ handelt, während wir anderen an einen Marder oder auch Iltis dachten, auf jeden Fall lagen wir auch nicht so verkehrt, ein Frettchen ist auch ein Wildtier und gehört in diese Gattung. Auf jeden Fall war der Geruch sehr einnehmend, wir empfanden ihn als honigartig – aber doch irgendwie stinkend – es war der Geruch eines Wildtieres und wir können uns schwer vorstellen, dass man diese Tiere als Wohnungstiere hält.



Dieses Mädchen, wie sie von unserer Tierärztin, eingestuft wurde, war handzahm und ein Schwarz-Fuß-Frettchen. Es war augenscheinlich gesund und wurde bei uns erst einmal in einen großen Käfig gesetzt, natürlich mit Katzenfutter und Wasser und es genoss sichtlich auch unsere Schmuse-einheiten. Nun gingen wir an die Sichtung der Plastiktüte. Es war Katzenfutter drin (Whiskas, sein Lieblingsfutter, wie wir es auch festgestellt hatten) und ein Zettel mit einer Telefon-Nummer. Wir hatten jedoch schon im Tierheim in Fechenheim um Aufnahme gebeten und es stellte sich heraus, es war ein Mann vorher da, der ein Frettchen abgeben wollte und man gab ihm die Anschrift mit Telefon-Nummer der entsprechenden Frettchen-Betreuerin. Der Weg dahin war ihm zu weit und so wurde es bei uns einfach vor die Tür gesetzt, aber letztendlich von dieser Dame in ihre Obhut genommen.


 

 
     
 
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