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Die ersten Tage im neuen Jahr

Wir machen Tierschutz und Tierschutz ist Arbeit, eine Arbeit, wo man nicht auf die Uhr sehen kann, denn die Tiere fordern uns immer und so ging das alte Jahr nahtlos in das neue über. Immer wieder werden wir mit Schicksalen konfrontiert, die wir zum guten Wenden sollen und so hoffen wir nur, dass unsere Kräfte nicht ermüden, um im Kampf um das Elend nicht zu resignieren.


So haben wir noch am Silvester-Morgen eine unkastrierte Katze von einem langjährigen Mitglied aufgenommen, die diese schon einige Zeit auf ihrer Futterstelle betreut. Da das Tier sehr lieb ist und die Dame Angst hatte, dass sie durch die Knallerei verschwinden könnte (was auch berechtigt ist) und im Frühjahr wieder eine Schar von Kindern geboren wird, nahmen wir sie noch auf.

Am 2.1. ging es gleich richtig weiter.
So kam eine junge – wieder unkastrierte - Katze zu uns, die seit einiger Zeit einer Familie zugelaufen war, die sie auch fütterte. Aber gleich nach der Mahlzeit war sie dann auch wieder verschwunden, um am nächsten Tag zur gleichen Zeit wieder präsent zu sein. Man gewöhnte sich an das Tier, hatte aber auch Mitleid mit ihr, denn so schön ist es gerade draußen zur Zeit nicht und so fing man sie ein und brachte sie nach vorheriger Absprache zu uns. Nun wird sie bei uns medizinisch versorgt wie auch drei andere Kätzinnen, die am gleichen Tag kamen. Sie stammen alle aus der Rhön von einem Bauernhof. Die Dame, die die betreut, ist uns schon länger verbunden und kümmert sich rührend um diese Katzen. Füttert sie zu, lässt die ausgewachsenen kastrieren. Die Jungkatzen nimmt sie dann erst einmal zu sich, damit sie erst einmal ein Zuhause kennen lernen mit Streicheleinheiten und das funktioniert wirklich gut. Sie haben dann erst einmal eine Stimme, der sie nach und nach vertrauen und da die Dame nicht mehr berufstätig ist, nimmt sie sich auch viel Zeit für die Tiere und das tut ihnen sichtlich gut. Erst wenn sie handzahm sind, bittet sie bei uns um Aufnahme und die Tiere kommen dann zu uns.

Am 3.1. hatten wir dann nach 14 Tagen wieder unsere erste Vermittlung (zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr wird nie vermittelt, um Weihnachtsgeschenke und den Streß der Knallerei zu Silvester den Tieren zu ersparen) und es war offen gesagt, „die Hölle“ los. Unsere Tierheimleiterin, Frau Maucolin, unsere Frau Jungmann und Frau Speckmann, die hier im Büro ehrenamtlich arbeiten, hatten keine Minute Zeit zum Aufatmen – es ging pausenlos. Jeder wollte eine Katze, jeder wollte beraten sein und es war beispielhaft, wie geduldig die Interessenten warteten, bis sie an der Reihe waren. So konnten wir etliche Tiere in ein neues Zuhause geben und das ist für uns immer der schönste Lohn für unsere Arbeit.


 

 
     
 
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