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Berichte 2003
 
 

Eine Reise, die ist lustig

Ob dies für unser kleines Baby "Bellamie" zutraf, ist nicht zu beurteilen. Aber hier blieb keine andere Wahl, um es überhaupt zu retten.

Nun zur Geschichte:
Ende April erhielten wir einen Anruf. Eine Frau bat dringend um die Aufnahme eines Katzenbabies, was ihre Freundin aus Italien mitbringen würde. Diese sei katzenunerfahren und hätte es am Comersee gefunden, weit und breit wäre keine Mutter zu sehen gewesen und da es ihr leid getan hätte, hätte sie es kurzentschlossen mitgenommen. Natürlich ist es ungewöhnlich, wenn man nur ein Baby sieht, es sind zumindest meistens zwei - aber vielleicht waren die Babies in Gefahr und die Mutter war gerade dabei, diese in Sicherheit zu bringen. Katzenmütter sind unheimlich fürsorglich und würden niemals - sofern nicht etwas passiert ist - ihre Babies alleine lassen, zumal dieses erst ca. 10 Tage alt war und alleine total hilflos ist.

Auf die Frage, woher die Dame unsere Adresse hat, sagte sie vom Frankfurter Tierschutzverein, der unsere Telefon-Nummer ihr gab, weil dieser keine Tiere aus dem Ausland aufnimmt. Was sollte sie also tun - man konnte das Kleine schließlich nicht seinem Schicksal überlassen, zumal es nun schon den zweiten Tag in unerfahrenen Händen war. Wir sagten spontan die Aufnahme zu, auch wenn wir wussten, dass dies ein Flaschenkind wird und eine Betreuung rund um die Uhr verlangt - ein Fall für unsere Tierheimleiterin, die sehr erfahren ist und schon jede Menge Babies großgezogen hat. Sie gehen nach Feierabend zu ihr mit nach Hause und werden dort weiterbetreut (eine Arbeit, die tiefen Schlaf unmöglich macht!). An dieser Stelle einmal ein ganz großes Lob und Danke an unsere Brigitte!

Am späten Nachmittag traf das Baby bei uns ein und es war höchste Zeit, da es mit einem total festen Bauch ankam. Bei Babies muß die Ausscheidung angeregt werden, was normalerweise die Mutter macht, sie können es in diesem Alter noch nicht selbst. Da der Finder dies nicht wusste, unterblieb es und die Folge wäre ein Darmverschluß und ein elender Tod des Babies gewesen. Unsere Brigitte ist geübt - sofort wurde die Mutterersatzmilch warm gemacht, ein Fläschchen gegeben und die notwendigen Schritte unternommen und das Schnurren des selbst so kleinen Kätzchens entschädigt für all die Mühe, die es kostet, dieses kleine Wesen großzubekommen

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04.05.2003

 
     
 
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